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Frauengeführte Werkstatt Wibbe:

17-04-2018

Die Allround-Werkstatt mit Herz
Wenn es nach ihrem Vater und ihrem Berufsschullehrer gegangen wäre, wäre Sandra Wibbe wohl nie Kfz-Mechanikerin geworden. Doch sie hatte immer schon ihren eigenen Kopf – und schraubte bereits als Jugendliche leidenschaftlich gerne an Autos. Die logische Folge: eine entsprechende Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin! 2006 übernahm sie dann das Ruder von Ihrem Vater und führt seither die Werkstatt mit 2 angestellten Kfz-Mechanikern – und natürlich mit ihrer Mutter, die sich um die Tankstelle und die Waschanlage kümmert. Ein echter Familienbetrieb halt!

„Werkstatt mit Herz“

Die 1983 gegründete Werkstatt Wibbe liegt im ostwestfälischen Mantinghausen zwischen Lippstadt und Paderborn.

„Herzlich westfälisch“ ist auf jeden Fall die Art, mit der Kunden von Sandra Wibbe und ihrer Mutter begrüßt werden. „Wir bezeichnen unser Unternehmen als Werkstatt mit Herz, weil unsere Kunden unsere Offenheit schätzen. Wir versuchen für jedes Problem eine Lösung zu finden, damit die Kunden gerne wiederkommen.“

Klar – in ihrer beruflichen Laufbahn musste sich Sandra Wibbe auch immer mal wieder mit den üblichen Klischees herumschlagen. Etwa dann, wenn der Kunde partout „den Chef“ und nicht „die Chefin“ sprechen will. „Aber insgesamt sind diese Art von Fragen deutlich weniger geworden“, erklärt Sandra Wibbe schmunzelnd – und nimmt das Ganze mit Humor.

Auch wenn von Frauen geführte Werkstätten immer noch eine Seltenheit sind: Sandra Wibbe macht sich darüber keinen Kopf.

Die gleichen Herausforderungen wie bei anderen Kfz-Werkstätten

Die Werkstatt-Chefin muss sich sowieso mit den gleichen Problemen herumschlagen, wie so ziemlich jede andere freie Kfz-Werkstatt auch. „Genauso wie unsere Mitbewerber kämpfen wir jeden Tag ums Überleben“, berichtet Sandra Wibbe. Immer neue Anforderungen durch die steigende Komplexität der Branche stellen sie und ihr Team ständig vor neue Herausforderungen. Auch regelmäßige Weiterbildungen gehören selbstverständlich zum Geschäft.

Aber auch so was: „Wir erleben immer häufiger, dass Kunden Reparaturen – selbst an so sicherheitsrelevanten Bauteilen wie der Bremse – zuhause beginnen, dann aber aufgeben müssen und Hilfe bei uns suchen.“ Auch in solchen Situationen bleibt Sandra Wibbe aber immer cool.

Als „Zukunftsprojekt“ hat sie die Idee für einen Auto-Workshop, der sich besonders an Frauen richtet. Angefangen bei der Kontrolle des Ölstandes, über den Reifenwechsel, bis zum Überbrücken bei leerer Batterie, möchte sie so das technische Wissen und Können der Frauen stärken.

„Meine Jungs stehen voll hinter mir“

Dass der Chef eine Frau ist – das sei für ihre Mitarbeiter absolut selbstverständlich, ist Sandra Wibbe überzeugt. „Ich habe ein tolles Team an meiner Seite und weiß, dass meine Jungs voll hinter mir stehen.“

Heute sind etwa 50 Prozent ihrer Kunden weiblich, schätzt sie. „Frauen und auch Männer trauen sich bei uns sicherlich eher mal, technische Fragen zu stellen“, vermutet die Werkstatt-Chefin.

Ihr Herz hängt am Youngtimer

Ein Auto muss für Sandra Wibbe privat vor allem funktional sein und ausreichend Platz für Erledigungen und ihre beiden Hunde bieten. Eigentlich ist sie also nicht der klassische Oldtimer-Fan. Eine Ausnahme macht sie beim liebevoll restaurierten Youngtimer „Beetle“. An dem 20 Jahre alten Gefährt und gleichzeitigem „Werbeträger“ der Werkstatt hängt ihr Herz – und der Fahrspaß zaubert ihr immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.