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Traumwagen mit 210 PS – der Memminger Roadster 2.7

18-09-2018

Die Firma Memminger Feine-Cabrios & Stahlbau GmbH gilt als eine der besten Adressen, wenn es um qualitativ hochwertige und fachgerechte Käfer-Restaurierungen geht. Im bayerischen Reichertshofen restauriert Georg Memminger mit seinem Unternehmen seit rund zwei Jahrzehnten VW Käfer. Der eigene Anspruch: Nicht weniger als Oldtimer in Neuwagenqualität zu restaurieren. Und mit dem Memminger Roadster 2.7 hat Georg Memminger seinen Traumwagen entwickelt - ein spektakuläres Exemplar deutscher Automobilbaukunst.

Vom legendären Käfer wurden zwischen 1938 und 2003 insgesamt über 22,5 Millionen Exemplare produziert. Wer in den einschlägigen Gebrauchtwagen-Börsen nach einem Käfer sucht, findet trotzdem meist nicht mehr als 1.000 Angebote. Die meisten der dort angebotenen Exemplare würden es wohl nicht in die Werkstatt von Georg Memminger schaffen, zu hoch ist der eigene Qualitätsanspruch. Bei Memminger kommen überwiegend Neuteile aus eigener Produktion oder Original- und/oder Reproteile zum Einsatz.

Käfer-Spezialist seit über 20 Jahren
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nichts weniger als den besten Käfer zu bauen. Unsere Cabrios und Limousinen sind daher mit sonstigen Fahrzeugen auf dem Markt nicht zu vergleichen“, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Und wenn man sich bei den Käfer-Spezialisten so umschaut, glaubt man das sofort.
Der Memminger Roadster 2.7 setzt der Käfer-Passion allerdings die Krone auf. Optisch ist das Auto zwar sehr nah am Käfer dran. Und tatsächlich basiert es auf einem originalen Käfer mit 2.444 Millimetern Radstand. Allerdings fährt der Roadster als waschechter Mittelmotor-Sportwagen und mit Stahlrohrrahmen vor. 

Leistungsgewicht auf Porsche-Niveau
Unter dem Blech arbeitet ein 2,7 Liter großer, von Memminger selbst entwickelter, luftgekühlter Vierzylinder-Boxermotor. Dessen 210 PS treffen auf nur 800 Kilogramm Gewicht. Damit ergibt sich ein Leistungsgewicht auf dem Niveau eines aktuellen Porsche 911 Carrera!
Um das fahrdynamische Potenzial des Roadsters auf die Straße zu bringen, vertraut Georg Memminger auf 18-Zoll-Räder mit 225/45-18-Bereifung vorne und 255/40-18 hinten. Zudem kommt eine leistungsfähige Bremsanlage aus dem Porsche-Regal zum Einsatz. Außerdem wurden Radträger und Schräglenker verstärkt. 

Puristisches Fahrerlebnis
Auf allzu viel Elektronik verzichtete Georg Memminger hingegen. Beim Memminger Roadster 2.7 soll das Fahren im Mittelpunkt stehen. Der Mann hinter dem Projekt ist überzeugt: Gaspedal, Lenkrad, Drehzahlmesser, Tacho und Schalthebel sollten für maximalen Fahrspaß durchaus ausreichen.
Wie hoch die Chancen sind, den Memminger Roadster 2.7 einmal live im Straßenverkehr zu sehen? Verschwindend gering: Georg Memminger plant 20 Exemplare des schnellen Roadsters zu produzieren.

Auch wenn der Memminger Roadster weitgehend auf Elektronik verzichtet: Wenn ihr dennoch mal ein paar Fragen rund um das Thema habt, hier werdet ihr fündig: https://www.hella.com/techworld/de/Technik/Elektrik-Elektronik-205/
 

September 2018