FlatLight Technologie
19.11.2025
FORVIA HELLA erhält CLEPA Innovation Award
Innovation Lighting arbeitet in interdisziplinären Teams an der Mobilität der Zukunft und daran, welche Rolle Beleuchtung spielen wird. Eigene Versuchsträger sind einer der Schlüssel. Die Entwicklungsplattform Vision 2X sieht dabei nicht nur gut aus, sondern beantwortet wichtige Forschungsfragen.
Das Team Innovation Lighting (Vorentwicklung Licht) entwickelt Beleuchtungskonzepte und -technologien für das Fahrzeug der Zukunft. Eigene Versuchsträger spielen im Zuge von Forschungs- und Vorentwicklungsprojekten eine ganz besondere Rolle.
Montag 03.11.2025
Neulich auf der ISAL in Darmstadt: „Wie seid Ihr denn mit diesem Fahrzeug hierhin gekommen?“ Antwort: „Gefahren.“ Denn eines haben die Versuchsträger der lichttechnischen Vorentwicklung (Innovation Lighting) vielen Show Cars voraus und mit Serienfahrzeugen gemein, sie dürfen im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden, zu jeder Zeit. Die aktuelle Forschungs- & Entwicklungsplattform trägt den Namen Vision 2X. Dieser reiht sich nicht nur namentlich und zeitlich hinter einem Vision ONE ein, sondern vermittelt auch den thematischen Schwerpunkt V2X (Vehicle-to-X) und damit verbundene Kommunikationsmöglichkeiten des Fahrzeugs.
Forschungsprojekte
Interne und externe Mensch-Maschine-Schnittstellen automatisierter Fahrzeuge sind seit geraumer Zeit Teil laufender Forschung und Entwicklung. Diesen sogenannten iHMI- und eHMI-Konzepten widmet sich Innovation Lighting aktuell innerhalb des BMWE-geförderten Projekts STADT:up. „Ziel unserer Arbeiten ist es, ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln, wie automatisierte Fahrzeuge mit Insassen und anderen Verkehrsteilnehmern visuell kommunizieren, um Sicherheit, Vertrauen und Akzeptanz zu steigern,“ erklärt Dr. Aniella Johannsen, Leiterin der Arbeitsgruppe Mensch-Maschine-Interaktion des L-LABs.
Fachtagungen
Ergebnisse laufender F&E-Projekte dürfen der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden, um Entwicklungspartner, insbesondere Automobilhersteller zu überzeugen und Homologationen anzustoßen. Fachtagungen wie das kürzlich abgehaltene International Symposium on Automotive Lighting, kurz ISAL, bieten diese Möglichkeiten. Fachvorträge im klimatisierten Saal, unterstützt durch den passenden Versuchsträger im herbstlichen Außenbereich. „Auf diese Weise zeigen wir nicht nur, an welchen Themen wir arbeiten, sondern untermauern nachhaltig Know-How und Technologieführerschaft vor unseren Kunden, Zulieferern und Partnern“, sagt Christian Schmidt als Verantwortlicher des L-LABs sowie der Gruppe Innovation Lighting Functions.