HELLA Klimaziele
13.01.2023
Busscheinwerfer: LED senkt CO2-Fußabdruck um ein Drittel
2006 lief die Serienproduktion an, heute ist HELLA Marktführer bei ultraschallbasierten Ölstandsensoren. In den nächsten zehn Jahre werden noch mindestens 50 Millionen Stück hinzukommen.
Sabrina Timmes (Fachkraft Technik), Holger Mulisch (Meister Interne Fabrik HFK-O-2) und Marco Döbrich (Vice President für Sensoren) präsentieren den 100-millionsten Ölsensor
Montag 16.01.2023
Wenn der Ölstand zu niedrig ist, die Temperatur zu hoch oder der Öldruck nicht stimmt, leuchten die Warnzeichen im Armaturenbrett. So können beispielsweise teure Motorschäden wirksam vermieden und die Motorleistung verbessert werden; auch für das Thermomanagement des Motors sind die erfassten Daten eine wichtige Eingangsgröße. Dafür, dass das Ölniveau während des gesamten Motorbetriebs präzise und verlässlich überwacht wird, sind vor allem die Ölsensoren von HELLA verantwortlich. Nun ist im HELLA Elektronikwerk in Bremen der 100-millionste Ölsensor vom Band gelaufen. HELLA ist hier globaler Marktführer, beliefert 18 unterschiedliche Kunden und deckt mit dem Hauptprodukt, dem ultraschallbasierten Ölsensor PULS, gut 90 Prozent des weltweiten Marktes ab.
„Unsere Ölsensoren sind ein hervorragendes Beispiel für die vielen elektronischen Helfer, die im Fahrzeug verbaut sind, ohne die unsere Alltagsmobilität nicht möglich wäre“, sagt Marco Döbrich, der das Sensorikgeschäft bei HELLA verantwortet. „Dabei ist der Ölsensor bei weitem kein Produkt der Vergangenheit. Zwar befinden wir uns inmitten einer umfassenden Transformation hin zur Elektromobilität, dennoch werden Verbrennungs- und Hybridmotoren nicht über Nacht verschwinden. Alleine hier am Standort Bremen werden wir daher in den nächsten zehn Jahren noch mindestens 50 Millionen weitere Ölsensoren fertigen, hinzu kommen weitere 20 Millionen Stück im Werk in Xiamen.
“Seit Beginn der ersten Serienproduktion Ende 2006, als die erste Generation des PULS in Bremen angelaufen ist, hat sich ein globales Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk etabliert, in das neben Bremen als Leitstandort auch Xiamen und Timisoara involviert sind. 2016 ist bereits die vierte Produktgeneration auf den Markt gekommen, auch Generation drei wird derzeit noch auf den vollautomatisierten Fertigungslinien in Bremen und Xiamen produziert.
Zugleich haben bereits die Planungen begonnen, das technologische Know-how der Ölsensorik auch auf weitere Funktionalitäten zu übertragen. So könnte die Technologie möglicherweise bei Applikationen verwendet werden, bei denen Füllstände anderer Flüssigkeiten gemessen werden müssen. Entsprechende Möglichkeiten und Anwendungsgebiete werden derzeit evaluiert.