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„Es zeigt, wie gut wir uns ergänzen“​

​​Faurecia Clarion Electronics hat einen großen Auftrag bei Volkswagen gewonnen. Dies ist auch ein Erfolg für FORVIA, denn bei der Projektvergabe haben HELLA und Faurecia eng zusammengearbeitet. Anlaufen wird die Produktion im HELLA Werk in Brasilien. ​

Project ONE

Raul Santiago (Faurecia Clarion Electronics Americas Sales Director), Carlos Bertozzi (Geschäftsführer HELLA Brasilien) und Ralf Drauz im HELLA Werk in Indaiatuba​

Mittwoch 15.03.2023

​​Im Herbst 2024 werden zwei große Kundenprojekte von Faurecia Clarion Electronics (FCE) in Serie gehen. FCE wird dann Cluster-Displays und Systeme für das In-Vehicle-Entertainment an Volkswagen liefern, Kernprodukte für ein digitales, vernetztes Cockpit. Es ist das erste Serienprojekt für Volkswagen mit dieser Art von Produkten, noch dazu sind die Stückzahlen hoch, rund 1,4 Millionen Fahrzeuge sollen über die gesamte Projektdauer hinweg ausgestattet werden.

„Der Kundenauftrag ist ein großer Erfolg für uns. Fast fünf Jahre haben wir uns dafür eingesetzt, für dieses Projekt nominiert zu werden“, sagt Ralf Drauz, Managing Director und Global Account German OEMs bei Clarion Europa. „Doch die Bedeutung geht noch viel weiter. Denn ohne die enge Zusammenarbeit mit HELLA wäre dieser Kundennominierung wohl nicht zustande gekommen. Es ist daher ein großartiger Erfolg, dass wir gewissermaßen als FORVIA in dieses Programm gekommen sind – und zeigt, wie sehr sich HELLA und Faurecia ergänzen.“

Eine entscheidende Hürde verbirgt sich hinter der etwas kryptischen Abkürzung ASPICE. Gemeint ist damit ein einheitlicher Automobilstandard, mit dem der Reifegrad von Entwicklungsprozessen bewertet werden. Er verspricht höhere Qualität, mehr Verlässlichkeit. Bei Kundenprojekten wird er zunehmend vergaberelevant. Auch beim akquirierten Volkswagen-Projekt war dies der Fall. „Zwar haben wir die Produktentwicklung an sich vollumfänglich verantwortet und sind in der Lage, ein System aus Hardware und Software aus einer Hand zu liefern“, sagt Drauz. „Doch mit unseren Methoden hätten wir die geforderte Konformität mit dem ASPICE-Standard wahrscheinlich nicht erreicht. Da hat uns HELLA mitentscheidend unter die Arme gegriffen.“

Bereits im Sommer 2020 hatte HELLA damit begonnen, in der Elektronik-Entwicklung eine neue Toollandschaft einzuführen, das Application Lifecycle Management (ALM). Rund 60 Prozent aller Tools, die bis dahin zum Einsatz gekommen sind, sollen in dem Zuge nach und nach abgelöst werden. „Insofern war es ein regelrechter Glücksfall für uns, dass HELLA und Faurecia nur knapp ein Jahr später ihre Zusammenarbeit bekanntgegeben haben“, erläutert Drauz. „Statt eine eigene Toollandschaft einzurichten, konnten wir unmittelbar von den Synergien aus der Kooperation mit HELLA profitieren.“

So ist unmittelbar nach Day One ein gemeinsames Pilotprojekt zur Einführung des Application Lifecycle Managements bei FCE ins Leben gerufen, das Vorhaben anschließend in einem Proof of Concept erfolgreich bestätigt worden. Dass die ALM-Toollandschaft beispielsweise eine spezifische, vom ASPICE-Standard eingeforderte Rückverfolgbarkeit innerhalb des Entwicklungsprozesses gewährleisten kann, war ein wesentlicher Faktor der erfolgreichen Beauftragung durch Volkswagen im Juli 2022.

Anlaufen wird die Produktion im HELLA Elektronikwerk in Indaiatuba, Brasilien. Dort baut Faurecia Clarion Electronics, auch aufgrund der Nähe zum Entwicklungszentrum von Volkswagen in der Nähe von São Paulo, zurzeit ein Ingenieursteam auf. „Die Produktion bei HELLA anlaufen zu lassen, war für uns die optimale Lösung“, sagt Ralf Drauz. „Denn es war die klare Anforderung von Volkswagen, dass die Produktion in einem bereits qualifizierten Werk anläuft. Dies konnte das Werk in Indaiatuba bieten. Da wir zugleich die Entwicklungs- und Produktionsteams in unmittelbarer Kundennähe haben, können wir Volkswagen bestmöglichen Service bieten.“

Folglich profitiert auch HELLA von diesem gemeinsamen Kundenprojekt. Aufwände für Entwicklung und Produktion werden entsprechend verrechnet; vor allem aber kann das neue Application Lifecycle Management auch einen wesentlichen Praxistext durchlaufen und in realer Umgebung getestet werden.

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