Historie
 


Historie
1899 „Geburtsstunde der HELLA“ – Gründung der „Westfälischen Metall-Industrie Aktien-Gesellschaft“ „Geburtsstunde der HELLA“ Am 11. Juni 1899 gründete Sally Windmüller in Lippstadt (Deutschland) die „Westfälische Metall-Industrie Aktien-Gesellschaft“ als Spezialfabrik für Laternen, Scheinwerfer, Hörner und Beschläge für Fahrräder, Wagen und Automobile. Windmüller erkannte in der beginnenden Motorisierung einen zukünftigen Trend und Wachstumsmarkt. 1908 Das Warenzeichen „HELLA“ wird geschaffen Das Warenzeichen „HELLA“ wird geschaffen Wie das 1908 als Warenzeichen für einen Acetylenscheinwerfer und das daraus 1926 beim Deutschen Patentamt zum Markenzeichen eingetragene Logo entstanden sind, lässt sich heute nicht mehr mit letzter Sicherheit sagen. Die wahrscheinlichste Version wird Sally Windmüller persönlich zugeschrieben, der damit seine Frau Helene, mit der Kurzform ihres Namens HELLA ehren wollte. 1937 1945 1951 1961 1984 1986 1990 1992 1996 1999 2003 2011 2013 Neues Entwicklungszentrum für Elektronik in Lippstadt Neues Entwicklungszentrum für Elektronik in Lippstadt Am 26. November 2013 weiht HELLA das neu gebaute Elektronik-Entwicklungszentrum am Standort Lippstadt ein. Mit der Investition in Höhe von 14 Millionen Euro erweitert HELLA die eigenen Forschungskapazitäten im Elektronikbereich, insbesondere bei innovativen Technologien für moderne Mobilität. Der Schwerpunkt liegt auf den vier Produktbereichen Fahrerassistenz-Systeme und Energiemanagement, Lenkung, Komponenten sowie Karosserieelektronik. Darüber hinaus wird das neue Zentrum in Lippstadt eine wichtige Steuerungsfunktion innerhalb des internationalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks des gesamten Unternehmens einnehmen. Das neue Gebäude bietet auf sechs Stockwerken und 14 000 Quadratmetern Raum für etwa 700 Mitarbeiter, mehr als 50 Besprechungsräume, verschiedene Testlabore und ein Mitarbeitercafé im Erdgeschoss. Im gesamten Gebäude kommt die von HELLA entwickelte, energieeffiziente LED-Innenbeleuchtung zum Einsatz. 2014 HELLA wird börsennotiertes Familienunternehmen HELLA wird börsennotiertes Familienunternehmen

Am 11. November 2014 wird die HELLA Aktie erstmalig an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Aktie startet mit einem Preis von 27,50 Euro. Dem offiziellen Handelsstart war eine zweistufige Privatplatzierung bei institutionellen Investoren und Family Offices vorausgegangen. Auch nach dem Börsengang ist HELLA ein Familienunternehmen – die Gesellschafter haben sich verpflichtet, bis mindestens 2024 insgesamt 60 Prozent der Anteile zu halten. Die zusätzlichen finanziellen Mittel nutzt das Unternehmen zur Fortsetzung des langfristigen Wachstumskurses in einem globalisierten Wettbewerbsumfeld.

Im Januar 2015 wurde das HELLA Listing als europäischer Börsengang des Jahres 2014 ausgezeichnet.

 

HELLA eröffnet internationales Gäste-, Konferenz- und Sportzentrum am Unternehmenssitz in Lippstadt HELLA Globe Im April hat HELLA am Unternehmenssitz in Lippstadt das HELLA Globe eröffnet. Der Neubau unweit der Unternehmenszentrale dient als Gäste-, Konferenz- und Sportzentrum für HELLA Mitarbeiter aus dem In- und Ausland. „Das Globe ist ein Symbol für unser weltweites Netzwerk“, sagte Dr. Jürgen Behrend während der Einweihung. Die Zahl der Mitarbeiter, die aus aller Welt für Meetings, Abstimmungsgesprächeund Schulungen nach Lippstadt kommen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Mit dem HELLA Globe steht ihnen ab sofort in direkter Nachbarschaft zur Unternehmenszentrale ein eigenes Gästehaus mit 39 modern ausgestatteten Zimmern, einem großzügigen Loungebereich sowie fünf flexibel gestaltbaren Konferenz- und Tagungsräumen zur Verfügung. Darüber hinaus beinhaltet das 3 300 Quadratmeter große HELLA Globe einen Fitnessbereich sowie eine Sporthalle als weitere tragende Säule des Sport- und Gesundheitsprogramms HELLA IN MOTION.
1908 Erste herausragende Produktinnovation – der AcetylenScheinwerfer „System HELLA“ Erste herausragende Produktinnovation – der AcetylenScheinwerfer „System HELLA“ Der Acetylenscheinwerfer hatte eine plankonvexe Linse, die sich hinter dem Brenner befand und deren konvexe Fläche mit Silbermetall hinterlegt war, so dass sie auftreffendes Licht reflektierte. Gegenüber Metallreflektoren konnte man diese Linse durch den notwendigen Schleifvorgang wesentlich präziser herstellen. 1936 Scheinwerfer Prototypen Scheinwerfer Prototypen Die WMI liefert Scheinwerfer für den Prototypen des Volkswagens. 1957 Scheinwerfer Prototypen Scheinwerfer Prototypen Erste Bauartgenehmigung für einen Scheinwerfer mit asymmetrischer Lichtverteilung. Erster vollelektronischer Blinkgeber Erster vollelektronischer Blinkgeber Einstieg in die Elektronik: erster vollelektronischer Blinkgeber. 1971 Erster H4- (Halogen) Hauptscheinwerfer Erster H4- (Halogen) Hauptscheinwerfer HELLA erhält als erster Hersteller die Zulassung für einen H4-(Halogen) Hauptscheinwerfer. 1983 Erster DE-Projektionsscheinwerfer Erster DE-Projektionsscheinwerfer Mit dem DE-Projektionsscheinwerfer wird das Licht nach dem Prinzip eines Diaprojektors auf die Straße projiziert und auf diese Weise eine wesentlich höhere Lichtausbeute bei Verringerung der Austrittsfläche ermöglicht. 1988 HELLA stellt den Freiform- Reflektor (FF) vor HELLA stellt den Freiform-  Reflektor (FF) vor Die Entwicklung der Freiflächen-Technik (FF), bei der allein der computerberechnete Reflektor die Lichtverteilung erzeugt und auf optische Profile in der Abschlussscheibe verzichtet werden kann, ermöglicht eine wesentlich effizientere Nutzung des Lichtstroms. 1992 Xenon Scheinwerfer in Serie HELLA Xenon Scheinwerfer der ersten Generation gehen in Serie.
1996 Regen-Licht-Sensoren Regen-Licht-Sensoren HELLA entwickelt den ersten integrierten Fahrpedalsensor mit Fahrpedal, Pedalkrafterzeugung und Sensorik in modularer Baueinheit. 1999 Regen-Licht-Sensoren Serieneinführung integrierte Regen-Licht-Sensoren.
Bi-Xenon-Scheinwerfer Bi-Xenon-Scheinwerfer Erster Bi-Xenon-Scheinwerfer geht in Serie.
2003 Effizientes Energiemanagement durch den Intelligenten Batteriesensor (IBS) von HELLA Der Intelligente Batteriesensor ist ein Beispiel für leistungsstarkes Energiemanagement. Die Sensorik ermittelt die Batteriezustandsgröße und liefert präzise Strom-, Spannungs- und Temperaturwerte der Fahrzeugbatterie. Diese Daten ermöglichen eine sinnvolle Kontrolle und Steuerung des systeminternen Energiehaushalts.
Abbiegelicht und dynamisches Kurvenlicht HELLA bringt das weltweit erste Abbiegelicht und dynamische Kurvenlicht in Serienproduktion.
2007 Die erste Front-Kamera mit Verkehrszeichenerkennung Die erste Front-Kamera mit Verkehrszeichenerkennung Mit Hilfe einer Frontkamera wird die Straße kontinuierlich während der Fahrt überwacht und Verkehrszeichen werden erkannt. Fährt der Fahrer zu schnell, wird er entsprechend informiert und kann das Tempo anpassen. 2008 Voll-LED-Scheinwerfer Voll-LED-Scheinwerfer Der erste Voll-LED-Scheinwerfer für den Cadillac Escalade Platinum von HELLA. 2010 Mehr Sicht durch dynamisches Licht Dynamic Light Assist von HELLA Der Dynamic Light Assist im VW Touareg basiert auf dem intelligenten Zusammenspiel einer Frontkamera, leistungsfähiger Software zur Bildverarbeitung sowie modernster Lichttechnik aus dem Hause HELLA. So werden über eine Kamera an der Frontscheibe vorausfahrende bzw. entgegenkommende Fahrzeuge erkannt. Mittels einer entsprechenden Bildverarbeitung werden diese Daten exakt ausgewertet und die genaue Position der detektierten Fahrzeuge ermittelt. Auf Basis dieser Informationen wiederum wird eine spezielle walzenförmige Blende zwischen Lichtquelle und Projektionslinse im Scheinwerfer so bewegt, dass andere Verkehrsteilnehmer in der Lichtverteilung ausgespart werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Fahrer stets optimale Sicht hat, ohne den übrigen Verkehr zu stören. Erster Voll-LED-Scheinwerfer mit AFS-Funktion für den Audi A8 Erster Voll-LED-Scheinwerfer mit  AFS-Funktion für den Audi A8 Als besonderes Highlight ist im neuen Audi A8 der erste Voll-LED Scheinwerfer mit AFS-Funktionen von HELLA erhältlich. Im Abblendlicht sind zehn Projektionslinsen wie ein geschwungenes Band angeordnet. Sie verleihen dem Fahrzeug ein eindrucksvolles Gesicht – Tag wie Nacht. Die AFS-Funktionen ermöglichen in Abhängigkeit von der Fahrsituation ein Aktivieren unterschiedlicher Lichtfunktionen. So können beispielsweise Schlechtwetter- oder Autobahnlicht sowie weitere integrierte Lichtverteilungen wie Fern- und Abbiegelicht durch Zu- oder Abschalten einzelner LEDs realisiert werden. Das Schlechtwetterlicht zum Beispiel reduziert die Eigenblendung bei Nebel oder starkem Regen durch eine breitere Streuung des Lichts. 2012 Erster Scheinwerfer mit LED Hauptlichtfunktion für das Truck-Segment Erster Scheinwerfer mit LED Hauptlichtfunktion für das Truck-Segment Hohe Anforderungen im Truck-Segment erfordern den Einsatz von langlebigen und erschütterungsfesten LEDs. Dies spielt insbesondere bei Lichtfunktionen mit hoher Betriebsdauer, wie Tagfahr-, Positions- und Abblendlicht, eine entscheidende Rolle. Durch die tageslichtähnliche Lichtfarbe der LEDs ist die subjektive Helligkeitswahrnehmung zudem deutlich höher. Dem Fahrer wird ein natürliches Sehen ermöglicht, bei dem Kontraste besser wahrgenommen werden. In Kombination mit einer homogenen Lichtverteilung trägt der Scheinwerfer auf diese Weise dazu bei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, da Ermüdungserscheinungen vorgebeugt wird. Ebenso konnte durch den Einsatz der energieeffizienten LED-Lichtquellen die Leistungsaufnahme des Abblendlichts auf 21 Watt reduziert werden, was eine Ersparnis von 49 Watt gegenüber einer konventionellen Glühlampenlösung darstellt. Damit leistet der LED-Scheinwerfer einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung der CO2-Bilanz. 2013 Erstes Fahrzeug mit 100% LED Abblendlichtscheinwerfer und optional kamerabasierter Voll-LED Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht Erstes Fahrzeug mit 100% LED Abblendlichtscheinwerfer  und optional kamerabasierter Voll-LED Scheinwerfer  mit blendfreiem Fernlicht Mit dem Facelift der Mercedes E-Klasse wurden zwei wichtige Trends bei LED Scheinwerfern für Basis- und optionales System gesetzt. Der Basis Scheinwerfer mit einem Reflexionssystem und statischem LED Abblendlicht. In der optionalen Variante ein hoch technologischer Voll-LED Scheinwerfer, der alle Funktionen eines intelligenten Lichtsystems ermöglicht: Zwei unabhängig arbeitende Lichtmodule in jedem Scheinwerfer sind für die Lichtverteilung des nahen Vorfeldes und in der Distanz verantwortlich. Das innere Modul generiert eine konstante Lichtverteilung innerhalb eines engeren Bereiches vor dem Auto. Das äußere Modul erzeugt die Funktion des blendfreien Fernlichts. Bei Dunkelheit fährt das Fahrzeug permanent mit Fernlicht und erkennt dabei mit Hilfe einer Kamera entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge und blendet diese dynamisch aus der Lichtverteilung aus. Ambiente Innenbeleuchtung: HELLA setzt Akzente im Innenraum Ambiente Innenbeleuchtung: HELLA setzt Akzente  im Innenraum Das Interesse an innovativen Lichtlösungen im Fahrzeuginnenraum wächst über alle Segmente hinweg. Daher stattete HELLA jüngst den Opel Adam, den VW Golf, den Seat Leon sowie den Range Rover und Range Rover Sport mit innovativen Innenlichtkonzepten aus. Um dem Wunsch nach Individualisierung gerecht zu werden, greifen die Designer auf ein Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten zurück: von langgezogenen Lichtleitern, die um die Mittelkonsole herum oder in Türdekore integriert sind, bis hin zu diffusem, den Fußraum oder die Kartentaschen ausleuchtendem Licht. Im Range Rover kann der Fahrer seine Farbauswahl selber treffen. Technisch setzt HELLA diese Funktion mit RGB-Modulen mit drei unterschiedlich farbigen LEDs (rot, grün, blau) um. Mithilfe einer LIN-Steuerung wird deren Licht gemischt und in die Lichtleiter eingekoppelt. Debut der LED-Matrix- Technologie Debut der LED-Matrix- Technologie Weltpremiere: Der Audi A8 wird mit dem weltweit ersten LED-Matrix-Scheinwerfer angeboten. Herzstück dieses Scheinwerfers ist das Blendfreie Fernlicht. Es erlaubt dem Fahrer mit permanent eingeschaltetem Fernlicht zu fahren, ohne Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeuge zu blenden. Technisch wird diese Funktion durch die Unterteilung des Fernlichtes in fünf Reflektoren mit jeweils einer 5-Chip-LED realisiert. Jede LED auf dem 5er-Chip kann einzeln angesteuert werden und ermöglicht so eine große Zahl an Lichtverteilungen. Der Einsatz der Matrix-Technologie ermöglicht erstmalig, mehrere Tunnel gleichzeitig zu öffnen. Sowohl das gezielte Ausblenden anderer Fahrzeuge als auch die Anpassung des Lichtkegels an die Fahrsituation ist gewährleistet. Neben den sicherheitssteigernden Funktionen überzeugen die Scheinwerfer mit attraktivem Design. Erstmals Schluss und Bremslicht mit Spiegeltunneltechnologie realisiert Erstmals Schluss und Bremslicht mit Spiegeltunneltechnologie realisiert Erstmals ist im Citroen C4 Picasso eine Heckleuchte mit Schluss- und Bremslicht umgesetzt mit der Spiegeltunneltechnologie verfügbar. Schluss- und Bremslicht der Heckleuchte werden über zwei LED-Module mit jeweils 15 Leuchtdioden erzeugt. Eine Dickwand-Optik in Kombination mit einem zurückstehenden und einem vorgelagerten, halbtransparenten Spiegel realisiert die markante 3D-Tunneloptik: Trifft das Licht der Leuchtdioden auf den vorgelagerten, halbtransparenten Spiegel, tritt ein Teil nach außen. Das restliche Licht wird wiederum auf den rückwärtigen Spiegel geworfen und abermals reflektiert. Auf diese Weise entsteht ein dreidimensionaler Tunneleffekt, obwohl die Heckleuchte nur eine geringe Bautiefe aufweist.