Geschäftsjahr 2021/2022
18.08.2022
HELLA erzielt Auftragseingang auf Rekordniveau
HELLA will den Anteil von Frauen weiter erhöhen. Dieses Ziel wurde jetzt fest vereinbart: So soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen bis zum Jahr 2027 auf 27 Prozent steigen. Maßnahmen zur Zielerreichung wurden bereits eingeleitet.
Frauen in Führungspositionen sind in der Automobilindustrie immer noch unterrepräsentiert. HELLA will Frauen daher gezielter fördern.
Freitag 12.08.2022
In vielen Unternehmen der Automobilindustrie sind insbesondere auf den Führungsebenen zu wenig Frauen vertreten. HELLA will das im eigenen Unternehmen ändern und hat daher entsprechende Zielgrößen definiert: Konzernweit wird angestrebt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen (Managers & Professionals) bis zum Jahr 2027 auf 27 Prozent zu erhöhen. Im Jahr 2019 lag der Wert bei 22 Prozent. „Heterogene Teams sind nachweislich erfolgreicher. Schließlich trägt Diversität maßgeblich dazu bei, neue Blickwinkel zu eröffnen und kreative Lösungen zu finden. Die Förderung von Frauen wird dazu beitragen, HELLAs Performance und Verbesserungen zu beschleunigen“, begründet CEO Michel Favre die Entscheidung der HELLA Geschäftsführung, das Ziel zur Frauenförderung zu verabschieden und in der Nachhaltigkeitsstrategie zu verankern.
Weibliche Talente für HELLA gewinnen und an das Unternehmen binden
Gerade technisch orientierte Unternehmen wie HELLA bewegen sich diesbezüglich in einem herausfordernden Umfeld: So gibt es nach wie vor zu wenig Frauen, die einem technischen Berufswunsch nachgehen. Das spiegelt sich auch in den technischen Studiengängen wider, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Folglich bewerben sich bei HELLA auch weniger Frauen als Männer. Um den Frauenanteil im Unternehmen zu erhöhen, setzt HELLA daher auf einen ganzheitlichen Ansatz – beginnend beim Recruiting über die Mitarbeiterentwicklung bis hin zur Gestaltung flexibler Arbeitszeit- und Elternzeitmodelle. Unternehmensweit strebt HELLA an, mehr Frauen in Positionen auf Manager und Professionals Level einzustellen und auch im Unternehmen zu halten. Ein Aspekt hierbei ist beispielsweise eine engere Begleitung von Frauen in der Elternzeit und beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Große regionale Unterschiede beim Frauenanteil
Aktuell variiert der Frauenanteil bei HELLA stark von Region zu Region. Vor allem in Rumänien (40%) und China (35%) arbeiten bereits viele Frauen auf dem Manager & Professionals Level. In Deutschland (15%), Slowenien (13%) und Indien (13%) liegen die Werte dagegen deutlich unter dem aktuellen HELLA Durchschnitt (23%). Gründe hierfür hängen nicht zuletzt auch mit der jeweiligen Ausprägung der Standorte zusammen, ob es sich um Entwicklungs-, Produktions- oder Verwaltungsstandorte handelt. Maßnahmen werden von den Personalabteilungen daher regional ausgestaltet und zugeschnitten. Zu den konzernweiten Maßnahmen zählen unter anderem verstärkte Angebote zur Förderung von Fach- und Führungskräften durch Trainings, zum Beispiel im Faurecia Learning Lab, und die Bildung von Frauennetzwerken.