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HELLA erhält ersten Auftrag für das Coolant Control Hub

​Die von HELLA entwickelte Systemlösung sorgt für eine optimale Verteilung der Wärmeenergie in Elektrofahrzeugen und wird 2024 erstmals in Serie gehen. Bei der Projektakquise ist HELLA auch durch den Kundenzugang von Faurecia unterstützt worden.

HELLA erhält ersten Auftrag für das Coolant Control Hub

Als erstes Produkt seiner Art verbindet das Coolant Control Hub alle notwendigen Funktionen für ein effizientes Thermomanagement von Elektrofahrzeugen. Das reduziert Kosten, kann Ladezeiten verringern und Reichweiten steigern

Freitag 13.05.2022

HELLA hat den ersten großvolumigen Serienauftrag für das neue Coolant Control Hub (CCH) erhalten. Das von HELLA entwickelte CCH ist ein innovatives Subsystem, das für ein besonders effizientes Thermomanagement in Elektrofahrzeugen sorgt. Die Serienproduktion wird voraussichtlich 2024 im Elektronikwerk von HELLA in San José Iturbide, Mexiko, anlaufen; beliefert wird zunächst der führende Automobilhersteller Stellantis. Die Entwicklung erfolgt im internationalen HELLA Netzwerk, unter anderem in Northville, USA, sowie am Unternehmenssitz in Lippstadt.

„Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch und emissionsfrei. Nach aktuellen Prognosen werden die Produktionszahlen vollelektrischer Fahrzeuge bis 2030 um rund das Achtfache steigen. Bezogen auf Neuproduktionen werden Elektroautos dann von allen Antriebssträngen die größten Marktanteile haben“, sagt Björn Twiehaus, Geschäftsführer Elektronik bei HELLA. „Auf diesem Weg begleiten wir unsere Kunden mit anspruchsvollen Produktlösungen. So erweitern wir mit dem neuen Coolant Control Hub unser Portfolio um eine weitere wesentliche Schlüsselkomponente für die Elektromobilität und bieten unseren Kunden einen leistungsstarken Systemansatz, der das Wärmemanagement in E-Autos weiter verbessert und so ihre Performance steigert.“

Als erstes Produkt seiner Art verbindet das CCH die Kühlkreisläufe für Batterie, Elektromotor sowie Fahrzeuginnenraum und reduziert so bis zu 50 Prozent der Bauteile im Gesamtsystem. Hierdurch lassen sich unter anderem auch die Kosten für Material, Logistik und Montage deutlich verringern. Gleichzeitig sorgt das CCH für eine optimale Verteilung der thermischen Energien im Fahrzeug, was die Effizienz des Elektroautos steigert und somit zu geringeren Ladezeiten und einer höheren Reichweite führt.

Das CCH basiert auf einem modularen Ansatz und integriert Aktuatoren und Sensoren, Verteilersysteme, elektronische Umwälzpumpen, Ausgleichsbehälter und Wärmetauscher sowie innovative Ventillösungen in einem Produkt. Hier bringt HELLA die führende Marktposition im Bereich Pumpen, Sensorik und Aktuatorik sowie ein ausgeprägtes Systemverständnis ein. Das Coolant Control Hub wird als maßgeschneidertes Subsystem angeboten, das entsprechend der jeweiligen Kundenspezifikationen konfiguriert werden kann. So lag der Fokus beim nun akquirierten Stellantis-Auftrag auf Funktionalitäten zur bedarfsgerechten Temperierung der Batterie und des Elektromotors.

Unterstützt worden ist HELLA bei der Auftragsvergabe durch den neuen Mehrheitsgesellschafter Faurecia. So hat HELLA vom guten Kundenzugang zur Stellantis-Gruppe profitieren können, den sich Faurecia insbesondere über die Business Group Clean Mobility aufgebaut hat. „Wir waren zwar über lange Zeit in vielen guten Gesprächen mit dem Kunden, doch diese haben primär auf Produktebene stattgefunden“, erläutert Elektronik-Geschäftsführer Björn Twiehaus. „Faurecia hat uns die Türen zu den relevanten Entscheidungsebenen geöffnet. So konnten wir vor allem die kommerziellen Anforderungen des Kunden noch besser verstehen und auf der Basis letztlich den Erstauftrag akquirieren.“

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