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Technologie & Produkte 08.12.2022

Zentralisierung des Thermomanagements setzt sich fort: HELLA erhält weitere Serienaufträge für Coolant Control Hub

  • Weitere Nominierungen durch internationalen sowie deutschen Automobilhersteller; Beginn der Serienproduktionen in 2024 und 2025 geplant
  • Höhere Effizienz von Elektroautos und geringere Kosten durch Verbindung von unterschiedlichen Kühlkreisläufen im Fahrzeug
  • Flexible Anpassung an Kundenanforderungen durch modularen, integrativen Plattformansatz

 

Lippstadt, 8. Dezember 2022. Der unter dem Dach der FORVIA Gruppe agierende Automobilzulieferer HELLA hat zwei weitere Kundenaufträge für sein innovatives Coolant Control Hub (CCH) gewonnen. Nachdem das Unternehmen bereits Mitte dieses Jahres den ersten Serienauftrag für das CCH von einem führenden internationalen Automobilhersteller erhalten hat, wird HELLA das Coolant Control Hub nun auch für dessen vollelektrische Pick-up bzw. Light Truck-Plattform in Serie bringen. Zudem hat HELLA einen Kundenauftrag für die Performance-Linie eines deutschen Premiumherstellers erhalten. Der Serienstart für diese Kundenprojekte ist für 2024 und 2025 geplant.

„Für unser neues, innovatives Coolant Control Hub haben wir nun innerhalb weniger Monate bereits drei wesentliche Kundenaufträge erhalten. Dies zeigt, dass sich die Zentralisierung des Thermomanagements in Elektrofahrzeugen weiter beschleunigt und wir diesen Trend mit unseren Produkten maßgeblich mitgestalten“, sagt Björn Twiehaus, Geschäftsführer Elektronik bei HELLA. „Zudem unterstreichen wir mit den beiden jüngst gewonnenen Serienaufträgen, dass wir mit dem modularen Ansatz des CCH unterschiedliche Fahrzeugklassen mit ihren jeweiligen Anforderungen passgenau adressieren können.“

Das Coolant Control Hub von HELLA verbindet die Kühlkreisläufe für Batterie, Elektromotor sowie Fahrzeuginnenraum. Durch diese Zentralisierung sorgt das CCH zum einen für eine höhere Effizienz, geringere Ladezeiten sowie für größere Reichweiten von Elektroautos, da die thermischen Energien optimal verteilt werden. Zum anderen können die erforderlichen Bauteile im Gesamtsystem um bis zu 50 Prozent reduziert und somit auch Kosten für Material, Logistik und Montage eingespart werden. Da das CCH auf einem modularen, integrativen Ansatz aufbaut, wird es als maßgeschneidertes Subsystem angeboten, das auf die jeweiligen Kundenspezifikationen hin angepasst werden kann. Bei der Applikation des Coolant Control Hub für die Performance-Variante lag beispielsweise ein wesentlicher Fokus auf den hohen Anforderungen hinsichtlich des Kühlbedarfs sowie der entsprechend großen Menge an Abwärme mit hoher Leistungsdichte. Mithilfe des CCH wird daher sichergestellt, dass das erforderliche Kühlmittel bedarfsgerecht geleitet, die Abwärme effizient abgeführt und bei Bedarf auch wiederverwendet werden kann.

Das Coolant Control Hub wird erstmals 2024 im Elektronikwerk von HELLA in San José Iturbide, Mexiko, anlaufen. Die weiteren Serienprojekte, für die HELLA nun beauftragt worden ist, werden ebenfalls in San José Iturbide sowie in Arad, Rumänien, gefertigt. Die Entwicklung erfolgt im internationalen HELLA Netzwerk, unter anderem in Northville (USA), Guadalajara (Mexiko), Timişoara (Rumänien) sowie am Unternehmenssitz in Lippstadt.

Das Coolant Control Hub verbindet die Kühlkreisläufe für Batterie, Elektromotor sowie Fahrzeuginnenraum. Das steigert die Effizienz von Elektrofahrzeugen und reduziert Kosten für Material, Logistik und Montage.

Das Coolant Control Hub verbindet die Kühlkreisläufe für Batterie, Elektromotor sowie Fahrzeuginnenraum. Das steigert die Effizienz von Elektrofahrzeugen und reduziert Kosten für Material, Logistik und Montage. (Bild: HELLA)