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Vernetzung und Autonomes Fahren: Wie der neue Mobilfunkstandard 5G unsere Zukunft revolutionieren wird

16-01-2019

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G wird alles besser. Sagen zumindest Digital-Experten. Die fünfte Mobilfunkgeneration wird nämlich deutlich schneller als 4G/LTE sein und dadurch völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Sowohl für Privatanwender, vor allem aber für die Industrie. Denn 5G, da sind sich die Experten sicher, sei imstande, gleich mehrere Revolutionen auf die Bahn zu bringen.
 

5G soll zehn bis 100 Mal schneller als 4G sein. Das könnte sich in Real-Geschwindigkeiten von bis zu vier Gigabyte Daten pro Sekunde niederschlagen. 5G ist also irre schnell. So schnell, dass Daten quasi in Echtzeit übertragen werden können.
Ein großer Teil des Geschwindigkeitszuwachses wird durch die Millimeterwellen-Technologie möglich: Momentan teilen sich mobile und vernetzte Geräte einen engen Frequenzbereich zwischen 3 KHz und 3 GHz. Weil ihre Anzahl immer weiter zunimmt, wird die Datenübertragung immer langsamer. Durch die Nutzung von Frequenzen im Bereich von unter 6 GHz, aber insbesondere im sogenannten Millimeterwellenbereich mit Frequenzen zwischen rund 30 und 300 GHz, in dem mobile Geräte heute noch keine Daten übertragen, steht ausreichend Bandbreite bereit.

 

Datenübertragung in Echtzeit
Damit ist der neue Mobilfunkstandard natürlich ziemlich interessant für Otto-Normal-Surfer. Für Unternehmen der Automobilindustrie ist der neue Standard besonders reizvoll. Schließlich erlaubt 5G ihnen die Umsetzung von Anwendungen, die nichts anderes als echte Revolutionen darstellen.
Der zentrale Begriff lautet „Internet of Things“, das Internet der Dinge. Er beschreibt eine globale IT-Infrastruktur, die es ermöglicht, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen. Was sich nach Science Fiction und irgendwie sehr theoretisch anhört, ist in Wirklichkeit ziemlich greifbar.

 

5G soll dem Internet of Things und der Industrie 4.0 Beine machen
Durch das „Internet of Things“ lässt sich beispielsweise die viel beschworene Industrie 4.0 realisieren. Dabei handelt es sich um eine voll vernetzte, intelligente und drahtlose Fertigung industrieller Güter. Mit anderen Worten: In der digitalen Zukunft – und teilweise schon heute – sind Maschinen und Bauteile mit Sensoren ausgerüstet, die ständig Daten senden und empfangen. Auf diese Weise kommunizieren Maschinen untereinander aber auch mit weiteren Bereichen des Unternehmens wie Entwicklung oder Vertrieb.
Und auch Kunden und Lieferanten können über Schnittstellen in das vernetzte System integriert werden. Dadurch weiß jede vernetzte Maschine beispielsweise wie viele Bauteile noch auf Lager sind und kann automatisch eine Bestellung beim Lieferanten aufgeben, sobald sich der Lagerbestand dem Ende neigt. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass hier enorme Datenmengen unterwegs sind. Mit dem bald überholten 4G-Standard wären diese Massen an Daten nicht zu bewältigen.
Enorm viele Daten müssen auch bei weiteren Megatrends der nächsten Jahrzehnte übertragen werden – und das in Echtzeit.

 

Mit 5G zum Autonomen Fahren
Schon heute arbeiten Forscher und Entwickler an der Mobilität der Zukunft. Und die ist – selbstverständlich – vernetzt: Fahrzeuge werden mit anderen Fahrzeugen kommunizieren, mit der Verkehrsinfrastruktur, mit Menschen und weiteren Netzwerken. Auf diese Weise können beispielsweise Stau- und Unfallwarnungen sowie freie Parkplätze in Echtzeit an Autofahrer gemeldet werden.

 

Weil diese Vernetzung ultraschnelle Kommunikation in Echtzeit erfordert, gilt 5G als entscheidender Treiber für das hochautomatisierte oder Autonome Fahren, bei dem Autofahrern das eigenhändige Fahren zumindest ein Stück weit abgenommen werden soll.
Damit einher soll nicht nur ein Komfortgewinn gehen. Forscher sehen im Autonomen Fahren vor allem einen Sicherheitsgewinn. Je nach Grad der Automatisierung werden sich die Unfallzahlen reduzieren, schließlich ist menschliches Versagen für immerhin 90 Prozent aller Crashs die Ursache.

 

Während die fünfte Generation des Mobilfunks bis 2020 marktreif sein soll, dürfte das Autonome Fahren in einer etwas ferneren Zukunft liegen. Erst in den 2030er Jahren sollen sich autonom fahrende Autos verbreiten.