FORVIA/HELLA Werte
12.10.2023
Videos erwecken die Werte zum Leben
Die Innovationsnetzwerke von HELLA und Faurecia werden unter dem Dach von FORVIA zentral gesteuert.
Head of Digital Co-Innovation, Ann-Sophie Mönch
Dienstag 10.10.2023
HELLA und Faurecia treiben die Entwicklung von Innovationen weltweit voran. Dazu gibt es unter anderem sogenannte Innovationseinheiten, zu denen beispielweise HELLA Fast Forward in Shanghai, The Drivery in Berlin, HELLA Ventures in San Francisco oder Faurecia Ventures in Nanterre gehören. Um in Zukunft noch zielgerichteter zu agieren, Überschneidungen zu vermeiden und Synergien zu nutzen, wurden diese Innovationseinheiten in einer zentralen Einheit, der Digital Co-Innovation Einheit unter der Leitung von Ann-Sophie Mönch, zusammengeführt.
Seit dem Start im Juli 2023 steht unter anderem die Bedarfsanalyse in den Business Groups im Fokus von Digital Co-Innovation. Denn: „Wir wollen das Thema Innovation gezielter anpacken und bei der Suche nach Kooperationspartnern stärker darauf schauen, was für die Business Groups auch wirklich nützlich ist “, sagt Ann-Sophie Mönch. Dazu hat die 35-Jährige umfassende Feldforschung betrieben: In Workshops mit den Entwicklungs-Teams der Business Groups wird gemeinsam erarbeitet, was gebraucht wird und wo die größten Wachstumspotenziale liegen. Davon ausgehend werden Innovationsfelder definiert, die für die Deckung dieser Bedarfe relevant sind. Mit diesen Informationen im Gepäck lassen sich weltweit sehr viel gezielter geeignete Kooperationspartner erkennen und fördern.
Engmaschiges Netz
Zum globalen FORVIA Innovation Network gehören Akteure in allen wichtigen Regionen weltweit, von EMEA (Europe/Middle East/Africa) über APAC (Asia-Pacific) bis hin zu NAS (Nord- und Südamerika). Die Scouts vor Ort kümmern sich um die Gewinnung von Kooperationspartnern, mit deren Expertise sich Innovationen für die Business Groups zügig und kostengünstig entwickeln und industrialisieren lassen. Dazu gehören Startups, aber auch Universitäten, Forschungsinitiativen und Marktplätze wie Drivery Berlin, ein hochkarätiger Co-Workingspace und Austauschplattform für ambitionierte Entwickler und Investoren. „Wir verfügen über ein engmaschiges Netzwerk mit vielen guten Kontakten in die Szene. Als Industrialisierungspartner ausgesuchter Startups fördern wir die Umsetzung von Innovationen vor allem durch Know-how-Transfer. In Partner mit besonders viel Potenzial investieren wir auch finanziell“, erklärt Anne-Sophie Mönch.
Zeit und Kosten sparen
Künftig wird sich der Blick dabei verstärkt nach Osten richten. „China ist in puncto Startup Scouting ‚The Place to be’“, sagt Ann-Sophie Mönch. “Trends wie Software defined vehicles oder E-Mobility werden hier als riesige Chance verstanden, die es mit innovativen Lösungen zu nutzen gilt. Da hinken wir in Europa leider etwas hinterher.“ Aber was sind eigentlich die Vorteile von Kooperationen im Bereich Innovationsentwicklung? Eigentlich ganz einfach: Die Zusammenarbeit zum Beispiel mit Startups spart Entwicklungskosten, da weniger eigene Kapazitäten vorgehalten werden müssen. Außerdem werden die Anforderungen an Innovationen immer komplexer, sie erfordern vielfältiges Expertenwissen, was sich innerhalb des eigenen Unternehmens kaum noch aufbauen lässt. Nicht zuletzt verkürzen Kooperationen die Entwicklungszeit bis zur Marktreife neuer Lösungen.
Ann-Sophie Mönch brennt für Innovationen. Nach dem Studium, unter anderem International Business sowie Unternehmens- und Technologiemanagement, sowie verschiedenen beruflichen Stationen in diesen Bereichen kam sie im April 2020 als „Head of Incubation“ bei HELLA in Berlin an Bord. Seit Juli 2023 lenkt sie als Director Digital Co-Innovation das globale FORVIA Innovation Network.