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Ende 2023 hat Frederik Born die Leitung der Rechtsabteilung von HELLA übernommen. Der Jurist bringt viel Erfahrung aus Unternehmen und Großkanzleien mit. Welche „Paragrafen“ ihm persönlich wichtig sind und warum, verrät er hier.

Neuer General Counsel von HELLA: Dr. Frederik Born

Seit November 2023 neuer General Counsel von HELLA: Dr. Frederik Born

Dienstag 20.02.2024

§ 0 Konstituierende Fakten

  • Dr. Frederik Born
  • 43 Jahre alt
  • Verheiratet, 2 Söhne (10 und 7 Jahre)
  • Wohnort: Lippstadt und Düsseldorf
  • Seit November 2023 General Counsel von HELLA am Standort Lippstadt als Nachfolger von Detlev Bökenkamp
  • Jura-Studium in Bonn, Lausanne, Peking, Singapur und Sydney
  • Berufliche Stationen in verschiedenen Großkanzleien und Firmen, zuletzt General Counsel des Bahntechnik-Konzerns Vossloh AG
  • Hobbys: Reisen, Golfen, Surfen, Mountainbiken


§ 1 Nichts geht über eine breite Ausbildung

„Für mich stand früh fest, dass es beruflich Jura sein soll. Wichtig war mir eine breite, fundierte Ausbildung. Deshalb habe ich mein Studium an verschiedenen Universitäten absolviert. An meiner Heimatuni Bonn habe ich deutsches Recht studiert mit Fokus auf Wirtschaftsrecht. Während verschiedener Auslandsaufenthalte in Lausanne, Peking, Singapur und Sydney habe ich meine Expertise um internationales Recht und Steuerrecht erweitert. Nach dem Examen sammelte ich zunächst Erfahrung in internationalen Großkanzleien. Bei einigen Mandaten hatte ich dann die Gelegenheit, in Unternehmen ganz nah am Business der Mandanten zu arbeiten. Das letzte Mandat zeigte mir, wie viel Freude mir die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichen im Unternehmen macht. Deshalb habe ich mich letztendlich entschieden, die ‚Seite des Schreibtisches wechseln‘ und als Inhouse-Jurist zu arbeiten.“

§ 2 Inhouse-Juristen haben den spannenderen Job

„Als Wirtschaftsanwalt in einer Kanzlei ist man Spezialist eines Fachgebiets, zum Beispiel Merger und Akquisitionen oder Joint Ventures. Meist lernt man auf Mandantenseite außerdem nur einen Ausschnitt vom Unternehmen kennen. Mir war das langfristig zu einseitig. Die Arbeit in einem Unternehmen bietet mehr Abwechslung, weil man mit Ansprechpartnern aus verschiedensten Fachabteilungen zu tun hat. Als Inhouse-Jurist ist man eng ins Geschäft eingebunden, kann das Unternehmensinteresse fördern und Entscheidungen treffen. Insbesondere aber begleitet man Themen von Anfang bis zum Ende. Dabei ist die Rechtsabteilung dafür verantwortlich, dass aus juristischer Sicht alles korrekt ist und das Unternehmen wenig rechtliche Angriffsfläche bietet. Oder man nutzt die juristische Tool-Box, um die Unternehmensinteressen durchzusetzen. Beispiel: die jährliche Hauptversammlung. Hier sind wir im Vorfeld gefordert, damit Beschlüsse der Hauptversammlung nicht angegriffen werden können. Juristische Fragen erstrecken sich so sogar darauf, ob Reden auf die Toilette zu übertragen sind.“

§ 3 HELLA bietet ein großartiges Arbeitsumfeld

„Schon bevor ich angefangen habe, waren mir HELLA und das Legal Team ein Begriff. Es genießt im Markt einen exzellenten Ruf. Als ich vor der Entscheidung stand, zu HELLA zu wechseln, wurde mir von vielen Seiten sofort dazu geraten: Viele betonten, dass die Atmosphäre im gesamten Unternehmen wegen der Menschen außerordentlich gut ist. Diesen Eindruck kann ich bereits jetzt bestätigen und ich freue mich, es so gut angetroffen zu haben. Denn am Ende ist jedes neue Unternehmen eine „Blackbox“. Mich persönlich haben weitere Aspekte gereizt. Neben dem spannenden gesellschaftsrechtlichen Umfeld und der Börsennotierung waren das vor allem die Produkte. HELLA hat inspirierende und zukunftsfähige Produkte. Sie begeistern schnell und man kommt mit ihnen im Alltag in Berührung. Beim Licht ist es Technik und Ästhetik zu gleich. Außerdem spielt HELLA als Technologievorreiter absolut in der ersten Liga!“

§ 4 Einmal gemachte Aussagen sind verbindlich

„Ich bin verbindlich. Zu meinen Aussagen und Versprechen stehe ich. In der täglichen Zusammenarbeit braucht man bei mir keine schriftliche Absicherung. Und das fordere ich auch von anderen ein. Ferner ist es mir wichtig, unternehmerische Entscheidungen zu fördern und nicht zu verhindern.“

§ 5 Transparenz und Integrität sind die Basis der Zusammenarbeit

„Mir ist es wichtig, inhaltsgetrieben zu arbeiten, nicht politisch zu agieren und sich im Team und auch darüber hinaus zu einhundert Prozent aufeinander verlassen zu können. Das wünsche ich mir auch von meinen Kolleginnen und Kollegen.“

§ 6 Freie Zeit gehört der Familie

„Weil ich viel arbeite, versuche ich, meine freie Zeit intensiv mit meiner Frau und meinen beiden Kindern sowie Freunden zu nutzen. Am besten mit allen gleichzeitig. Wir spielen gerne gemeinsam Golf oder gehen Mountainbiken.“

§ 7 Reisen erweitert den Horizont

„Ich bin schon immer gern gereist. Auch mit meiner Frau war und bin ich viel unterwegs. Sie ist in China geboren und aufgewachsen, so dass wir heute mindestens alle zwei Jahre zusammen mit den Kindern Richtung Asien aufbrechen. Unsere intensivste gemeinsame Reisezeit hatten wir im ersten Jahr nach der Geburt unseres Ältesten. Wir haben damals die Elternzeit für viele Reisen genutzt. Mein Vater sagte, unser Kleiner sei in seinem ersten Lebensjahr schon so viel geflogen, wie er selbst in seinem ganzen Leben. Einmal im Jahr ist mir aber auch ein Urlaub wichtig, wo mir der Ort vertraut ist und so die Entspannung an Tag 1 beginnen kann.“

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