Unternehmen / 26.02.2020
 
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Capital Markets Day 2020: HELLA will weiter stärker als der Markt wachsen

  • HELLA nutzt aktuelle Marktschwäche, um eigene Position durch zielgerichtete Zukunftsinvestitionen sowie striktes Kostenmanagement weiter zu stärken
  • Große Kundenaufträge für neueste Radarsensorik, Lichttechnik und Energiemanagement unterstreichen Stärke des Geschäftsmodells
  • Mittelfristig geht HELLA von stagnierender bis leicht wachsender Fahrzeugproduktion aus
  • Aufgrund guter strategischer Ausrichtung hat HELLA das Potenzial, sich auch in diesem Umfeld deutlich besser zu entwickeln als der Markt: mittelfristiger Zielkorridor für Umsatzwachstum bei 5 bis 10 Prozent; mittelfristiges Profitabilitätsziel bei mindestens 8 Prozent
02/26/2020
02/26/2020

Lippstadt/Berlin, 26. Februar 2020. Um seinen Erfolgskurs auch in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld fortzusetzen, investiert Licht- und Elektronikexperte HELLA weiterhin konsequent in automobile Zukunftsthemen entlang der großen Markttrends bei gleichzeitigem Fokus auf striktes Kosten- und Effizienzmanagement. Diese zentrale Stoßrichtung hat der Automobilzulieferer nun im Rahmen seines diesjährigen Capital Markets Days in Berlin gegenüber Investoren und Analysten vorgestellt sowie über weitere strategische Entwicklungen informiert.

"Auf kurze Sicht wird sich die globale Fahrzeugproduktion nicht erholen. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Coronavirus-Epidemie ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen", sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung im Rahmen des Kapitalmarkttages. "Mittelfristig erwarten wir stagnierende bis leicht wachsende Märkte. Aufgrund unserer guten strategischen Ausrichtung haben wir allerdings alle Voraussetzungen, uns auch in diesem Umfeld mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent und einer Profitabilität von über 8 Prozent deutlich besser zu entwickeln als der Markt."

Große Kundenaufträge für neue Licht- und Elektroniklösungen

Zahlreiche Großaufträge für neueste Lichttechnologien und Elektroniklösungen unterstreichen die Stärke und Zukunftsfähigkeit des HELLA Geschäftsmodells. So hat HELLA beispielsweise vor kurzem die Serienproduktion von Radarsensoren auf 77 GHz Basis sowie von Hochvolt-Batteriemanagementsystemen für Elektro- und Hybridfahrzeuge aufgenommen, um zentrale Markttrends wie Autonomes Fahren und Elektrifizierung weiter voranzutreiben. "Diese Kundenaufträge verdeutlichen einmal mehr, dass wir schon heute von der Transformation der Mobilität profitieren und wesentliche Wachstumsfelder besetzen. Wir erwarten daher, dass wir die Umsätze in diesen Bereichen in den nächsten Jahren signifikant steigern können", sagte Dr. Rolf Breidenbach.

Zudem forciert HELLA mit der Scheinwerfertechnologie „Digital Light SSL | HD“ die Digitalisierung der automobilen Lichttechnik. Die Technologie ist eine konsequente Weiterentwicklung und Miniaturisierung bestehender Matrix-LED-Systeme. Mit über 30.000 Lichtpunkten ermöglicht sie eine Vielzahl neuer sicherheits- und komfortrelevanter Funktionalitäten, beispielsweise in Form optischer Spurassistenten oder projizierter Schutzzonen für Fahrradfahrer und Fußgänger. Die Serienproduktion der SSL | HD-Technologie wird im Sommer 2022 anlaufen.

Um Wachstumschancen des Branchenwandels zu nutzen, wird HELLA zudem das bestehende Partnernetzwerk kontinuierlich ausbauen. Beispielsweise hat HELLA vor kurzem eine Entwicklungspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up-Unternehmen Oculii im Bereich leistungsstarker Radarlösungen vereinbart. Zugleich stoßen die neu etablierten Kooperationen mit den französischen Technologiepartnern Faurecia im Bereich der Fahrzeuginnenbeleuchtung sowie Plastic Omnium auf dem Gebiet integrierter Lösungsansätze für den Front- und Heckbereich von Fahrzeugen auf positive Resonanz im Markt. So konnten im Rahmen beider Partnerschaften bereits erste Serien- bzw. Vorentwicklungsprojekte akquiriert werden.

Strikte Kostendisziplin und Prozessoptimierungen

Im Rahmen des Kapitalmarkttages hat HELLA zudem hervorgehoben, die Phase der aktuellen Marktschwäche intensiv zu nutzen, um Kostenstrukturen und Effizienzen weiter nachhaltig zu optimieren. "Wir haben bereits frühzeitig ein umfassendes, vorausschauendes Kostenmanagement eingeführt, mit dem wir allein im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 60 Millionen Euro einsparen konnten. Diesen Ansatz werden wir mit Blick auf das unverändert herausfordernde Marktumfeld weiter fortsetzen", sagte HELLA CFO Bernard Schäferbarthold. "Zugleich werden wir unsere Effizienz unternehmensweit erhöhen, indem wir beispielsweise die Digitalisierung administrativer Unternehmensprozesse und die Automatisierung in der Produktion weiter vorantreiben. Auf dieser Basis halten wir es für realistisch, in Verbindung mit organischem Wachstum unser Profitabilitätsziel von 8 Prozent mittelfristig zu erreichen."

Die vollständige Präsentationsunterlage zum Capital Markets Day 2020 finden Sie auf der HELLA Homepage im Bereich Investor Relations unter Publikationen.
 
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Dr. Markus Richter
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