Unternehmen / 15.06.2020
 
Unternehmen / 15.06.2020

Moody’s bestätigt Baa1-Rating für HELLA

  • Beibehaltung des Ratings reflektiert effektiven Kostenkontrollansatz sowie starke Liquiditätsposition des Unternehmens
  • Ausblick aufgrund hoher Unsicherheiten im Branchenumfeld weiterhin negativ
06/15/2020
06/15/2020

Lippstadt, 15. Juni 2020. Die international tätige Ratingagentur Moody's Investors Services (Moody's) hat das Unternehmensrating der HELLA GmbH & Co. KGaA auf dem Niveau Baa1 mit negativem Ausblick bestätigt. Angesichts der vielfältigen Marktherausforderungen hatte Moody's im März mitgeteilt, das Unternehmensrating von 14 europäischen Automobilzuliefererunternehmen auf eine Herabstufung hin zu überprüfen.

Moody's begründet die Bestätigung des HELLA Ratings unter anderem mit den eingeleiteten Kostenreduzierungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen im Zuge der globalen Covid-19-Pandemie sowie der starken Liquiditätsposition des Unternehmens. Hervorgehoben werden unter anderem auch die führende Position von HELLA im Bereich automobiler Lichttechnik und Elektronik, das diversifizierte Geschäftsmodell mit den zusätzlichen Segmenten Aftermarket und Special Applications, das breite Kundenportfolio und die internationale Aufstellung des Unternehmens sowie die überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren. Angesichts weiterhin bestehender hoher Unsicherheiten bezüglich der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des anhaltenden Branchenwandels in der Automobilindustrie hat Moody’s den Ausblick bei negativ belassen.

"Die Bestätigung des Ratings von Moody's zeigt einmal mehr, dass unser Geschäftsmodell auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine hohe Stabilität aufweist", sagt HELLA CFO Bernard Schäferbarthold. "Vor allem sind wir aufgrund unserer soliden Finanzpolitik und starken Liquiditätsposition jetzt auch gut gerüstet, die aktuellen und zukünftigen Marktherausforderungen erfolgreich anzugehen."

Mit einer neuen syndizierten Kreditfazilität von über 500 Millionen Euro hatte HELLA Ende Mai 2020 die Liquidität weiter gestärkt und verfügt nun über ein Finanzpolster von rund zwei Milliarden Euro. Angesichts der negativen Markterwartung hat die Geschäftsführung zudem beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung am 25. September 2020 die Aussetzung der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019/2020 vorzuschlagen.
 
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06/15/2020
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